Ein Skihaftfell ist ganz klar ein komplexeres Produkt als es den Anschein macht. Reiner Gerstner, Brand und Marketing Manager der Salewa Gruppe, meint hierzu: „Es ist das komplexeste Produkt der Industrie des Skialpinismus“.

Es ist schwierig, diese Komplexität in wenigen Worten zu beschreiben. Aber kurz gesagt ein Fell ist:

 

 

EIN VELOURS AUS AUSGERICHTETEN FASERN...

Velvet

Das Velours schafft das Verhältnis zwischen Halt und Gleitfähigkeit. Diese Eigenschaften fallen abhängig vom verwendeten Material (Nylon, Mischgewebe, Mohair) und der Webart der Fasern (dicker oder dünner, länger oder kürzer, mehr oder weniger ausgerichteten Fasern) unterschiedlich aus.

 

...DIE MEHREREN TECHNISCHEN VERFAHREN UNTERZOGEN WERDEN...

Treatment

Die Veredelung macht die Fasern wasserfest und verhindert dadurch Stollenbildung. Gleichzeitig werden die Fasern ausgerichtet, geglättet und fixiert. Dies steigert die Haltbarkeit, Gleitfähigkeit und die Haftung.

 

...MIT EINER KASCHIERUNG...Lining

Die Kaschierung bildet eine wasserdichte Schicht zwischen Velours und Klebefläche. Dies garantiert langfristig eine hohe Klebeleistung. Gleichzeitig erhöht diese Schicht die Reißfestigkeit des Steigfells.

...UND EINER KLEBEFLÄCHE.

Glue

Durch die Klebefläche haftet das Steigfell am Ski. Diese Fläche ist also von zentraler Bedeutung, wird deren Leistung doch von Umweltfaktoren wie Feuchtigkeit (Nebel oder Nassschnee) und Temperaturschwankungen beeinträchtigt.